KreisLandFrauenVerband Ostholstein

Berichte

Landeserntedankfest 2017

Bunte Postkarten schmückten unseren Pavillon auf dem Landeserntedankfest in Petersdorf auf Fehmarn und machten ihn zu einem Hingucker auf der Festwiese.

Landeserntedankfest

Am 1. Oktober hatten die Evangelische-Lutherische Kirche in Norddeutschland und die Landesregierung Schleswig- Holstein in die Johanniskirche und zum anschließenden  Erntefest eingeladen. Vier Ostholsteiner Landfrauen repräsentierten als Vertreterinnen den Kreisverband im Umzug und erlebten einen  eindrucksvollen Gottesdienst.

 

Landeserntedankfest

Landeserntedankfest

Von li. Elisabeth Kruse, Angelika Enz, Else von Ludowig, Dörte Witt

Auf der Festwiese hatten wir ein Zelt aufgebaut, wo Kinder mit Kartoffeldruck Postkarten verzieren konnten. Viele waren mit Feuereifer dabei und stellten gleich mehrere Exemplare her. Diese trockneten dann im Sonnenschein an der Wäscheleine bis sie von den kleinen Künstlern auf dem Nachhauseweg abgeholt wurden.

Landeserntedankfest   Landeserntedankfest   Landeserntedankfest

Elisabeth Kruse (li.) und Elke Beck (re.) kümmerten sich um die trocknenden Karten

Landeserntedankfest

 

Als 2. Angebot hatten wir  für die Besucher des Festes das Bestimmen von Zapfen unterschiedlicher Nadelbäume vorbereitet. Waren die Pinienfruchtstände noch gut zuzuordnen, wurde es mit dem Erkennen der Zapfen von Douglasie und Weymouthkiefer etwas schwerer. Um Unsicherheiten auszuräumen, gab es Unterstützung von den Landfrauen und eine Kennzeichnung an einigen Exemplaren.

Am Ende des Tages konnten wir Landfrauen auf interessante Stunden mit vielen anregenden Gesprächen zurückblicken.

Landeserntedankfest   Landeserntedankfest   Landeserntedankfest

 

Viel mehr als ein Treffen zum Abendessen

So viel steht fest: Der Wettergott meinte es gut mit uns ...
Fast dreißig LandFrauen aus Ostholstein, überwiegend aus Bad Schwartau, kamen zusammen um am Weißen Dinner teilzunehmen.

„Wir sind nun schon zum dritten Mal dabei“, lacht Marlene Ehlers und tischt ihre mitgebrachten Leckereien auf. Andere Damen sind das allererste Mal der Einladung des Gemeinnützigen Bürgervereins Bad Schwartau gefolgt. Es ist nicht nur ein Abendessen auf dem Marktplatz - an diesem Abend herrscht eine ganz besondere Atmosphäre, die alle Teilnehmer spüren können.  Wir hatten viel Spaß, nette Gespräche und unglaublich leckere Speisen… Ein Genuss für alle Sinne.

Die Regeln beim Weißen Diner sind denkbar einfach. Wer Lust hat, dabei zu sein, kommt einfach – im Idealfall weiß gekleidet – dazu und bringt alles selbst mit, was man dafür braucht: Tisch (weiß gedeckt), Stühle, Essen, Getränke und am besten noch gute Laune für eine gemütliche Atmosphäre. Unsere LandFrauen und Gäste konnten sich vorab bei Frau Jutta Fahr und Frau Inga Prüß anmelden und so stand die mit Tischdecken, Blumen und Windlichtern gedeckte lange Tafel sowie die Stühle schon parat als alle eintrafen.

Das Weiße Dinner hat seinen Ursprung in Frankreich seit Ende der 80er Jahre. Es ist ein über Privatinitiative organisiertes Massenpicknick weiß gekleideter Menschen an prominenten städtischen Orten. Mittlerweile gibt es Weiße Dinner auf allen Kontinenten. Dieses Dinner galt lange als exklusives Oberschicht-Event. Der Charakter der Veranstaltung hat sich mittlerweile verändert und zieht Menschen aus jeder Gesellschaftsschicht an. Besonders Ableger in Deutschland zeichnen sich dadurch aus, dass jeder eingeladen ist daran teilzunehmen.

White Dinner   White Dinner
White Dinner   White Dinner
White Dinner
  White Dinner

 

Herzensangelegenheiten

Im Juni hatte der KreisLandFrauenverband Ostholstein zu seiner Sommerarbeitstagung nach Bad Schwartau eingeladen. Die Veranstaltung begann mit einem sehr emotionalen Vortrag von Herrn Alfred Klindwort. Herr Klindwort ist Orthopädiemechanikermeister in Bad Schwartau und führt dort einen Betrieb mit über 30 Mitarbeitern.

Alfred Klindwort
Alfred Klindwort

Vor Jahren hörte er von der Chirugin Dr. Gie Vandehult, dass ein Orthopädiemechanikermeister gesucht wurde. Dr. Vandehult und Herr Klindwort fliegen jedes Jahr Ende Oktober/Anfang November mit einem Ärzteteam nach Madagaskar und operieren dort Menschen, denen ärztliche Hilfe sonst verwehrt bliebe. Unterstützt wird diese Aktion von der Organisation „ INTERPLAST-Germany e.V.“ .

 

Während der Tagung wurde beschlossen, dass die 8 Ortverbände bis zum Jahresende Herzkissen nähen, die dann an kranke Mitbürger verteilt werden sollen.   Herzen

Herzen


 

Unter den Vorstandsdamen fand ein reger Austausch über besonders gelungende Veranstaltungen und Planungen für die Zukunft statt.

 

LandesLandFrauenTag am 17. Mai 2017

Unsere LandFrauen mit ihren Ständen im Forum der Holstenhalle in Neumünster

Julia Dircks (OV Bosau) und Petra Landolt (OV Neustadt)

Julia Dircks (OV Bosau) und Petra Landolt (OV Neustadt)

Aus der Nähwerkstatt

Aus der Nähstube

 

Aus der Nähstube

Strandgut
Strandgut

LTO Ostseeferienland

 

LTO Ostseeferienland


Ute Estermann (OV Lensahn) zusammen mit Petra Rathje von der LTO Ostseeferienland

 

Foto-Workshop

„Wir beurteilen  Fotos jetzt ganz anders!“ Das war die einhellige Aussage der LandFrauen, die am Foto-workshop des KreisLandFrauenVerbandes teilnahmen. Ziel dieser Veranstaltung  war es,  Anleitungen und Hinweise für richtig gute Fotos zu erhalten, damit die Bilder für die Dokumentation im Ortsverein oder  für den Bericht auf der Homepage gelingen.

Fotoworkshop

Foto: Sabine Sommerschuh

Fotoworkshop

Foto: Sabine Sommerschuh

Die Teilnehmerinnen lernten von der Diplom-Agraringenieurin  Sabine Sommerschuh, die ein Unternehmen für Video- und Mediengestaltung hat, worauf es ankommt. Um das besondere Etwas eines Moments oder einer Landschaft einzufangen, ist es hilfreich, die Grundregeln des Fotografierens zu kennen. Zu beachten sind Motiv und Perspektive, Licht und Farben,  Bildaufbau, Linien sowie verschiedene Ebenen und vieles mehr.  Zu all diesen Punkten gab es von der Referentin wertvolle Tipps und Anregungen. Anhand eigener Aufnahmen zeigte sie, wie Fotos wirken, wenn die Regeln beachtet werden. Sie wies auf Unterschiede hin, wenn bei 2 Bildern mit gleichen Motiven nur kleine Änderungen vorgenommen wurden. So schulte sie den Blick der Teilnehmerinnen für die Feinheiten einer Aufnahme.

In der praktischen Phase der Veranstaltung konnte das Gehörte umgesetzt werden. Jede Landfrau sah sich auf dem Museumshof Lensahn um und machte mehrere Fotos. Als danach die eigenen Bilder gemeinsam betrachtet wurden, sparte Sabine Sommerschuh nicht mit Lob. Alle hatten das Erlernte gut umgesetzt und außerdem viel Neues ausprobiert. Im Nachhinein  wurde gemeinsam festgestellt, dass zwar die Anzahl der Fotos mit der digitalen Kameratechnik kaum Grenzen kennt, doch wirklich zufrieden machen nur die interessanten und ansprechenden Aufnahmen.

Einige Beispiele sind angefügt.

Fotoworkshop

Beate Grebien

 

Fotoworkshop

Angelika Murza

Fotoworkshop

Burga Wulff

 

Fotoworkshop

Doris Weiland

Fotoworkshop

Kathrin Dehn-Schumacher

 

Fotoworkshop

Beate Osterkamp

Fotoworkshop

Brigitte Künzel-Schmidt

 

Fotoworkshop

Doris Dickert

Fotoworkshop

Else von Ludowig

 

Fotoworkshop

Ute Estermann

 

Jahreshauptversammlung 2017

Direkt an der Autobahn A 1 gelegen und gut zu erreichen ist die Kreisfeuerwehrtechnische Zentrale in Lensahn. Sie war in diesem Jahr der Platz, an dem der KreisLandFrauenVerband seine Mitgliederversammlung abhielt.

Jahreshauptversammlung 2017

Die Vorstände der Ortsvereine  arbeiteten konzentriert die umfangreiche Tagesordnung ab. In ihrem Bericht konnte die Vorsitzende, Else von Ludowig,  auf ein aktives Landfrauenjahr zurückblicken. Sie hob insbesondere das Showkochen auf der Landesgartenschau hervor und bedankte sich nochmals herzlich für den Einsatz der vielen Köchinnen. Die 22 Veranstaltungen in der Kochecke im Küchengarten haben sehr zum Bekanntheitsgrad der Landfrauen in der Region und überregional beigetragen.

 

Jahreshauptversammlung

Besonders interessant war der Bericht von Jutta Fahr, Beisitzerin im Kreisvorstand. Sie hatte im vergangenen Jahr ein Seminar des Deutschen Landfrauenverbandes (dlv) in Berlin besucht und fasste die Ergebnisse unter der Überschrift „Landfrauen im Wandel der Zeit“ zusammen. Sie appellierte an alle Vorstände, die Kommunikation innerhalb der Vereine zu verbessern. Denn nur ein informiertes Mitglied könne sich im Verein wohlfühlen, motiviert sein und Freude und Kompetenz nach außen tragen.

Sie fuhr fort, dass die Gründung der Landfrauenvereine vor Jahrzehnten vorwiegend geschah, um Bildung auf das Land zu bringen. Dem Wandel der Zeit sei es geschuldet,  sich nun aktuellen Frauenthemen zuzuwenden, eben auch solchen, die über das Landleben hinausgehen würden. Hier müssten Schwerpunkte neu strukturiert und das Engagement verstärkt werden.

Am Ende ihres Berichtes betonte Jutta Fahr: „Bundesweit sind wir ca. 500 000 Mitglieder – das ist richtig viel! Mit so vielen Stimmen können wir für uns Frauen viel erreichen“.  Diesen Worten konnten sich alle anwesenden Landfrauen nur anschließen.

 

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